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Was tun in Madagaskar: 20 Highlights & Sehenswürdigkeiten

Pierre · 16. September 2023 · 0 Min. Lesezeit

Allee riesiger Baobabs mit massiven Stämmen unter einem goldenen Abendhimmel beim Sonnenuntergang, nahe Morondava, Madagaskar
Inhaltsverzeichnis
  1. Nationalparks und Wanderungen
  2. 1. Nationalpark Ranomafana: Urwald und Lemuren
  3. 2. Nationalpark Isalo: Die Canyons des tiefen Südens
  4. 3. Tsingy de Bemaraha: Die UNESCO-Kalksteinkathedralen
  5. 4. Nationalpark Masoala: Urwald, Strände und Chamäleons
  6. 5. Sonderschutzgebiet Ankarana: Tsingy und unterirdische Flüsse
  7. 6. Nationalpark Andasibe-Mantadia: Der Gesang des Indri
  8. 7. Tsingy de Namoroka: Das vergessene Labyrinth
  9. 8. Nationalpark Marojejy: Der Berg der Wolken
  10. Inseln und Meer: Madagaskar vom Wasser aus
  11. 9. Nosy Be: Tauchen, Walhaie und Ylang-Ylang
  12. 10. Île Sainte-Marie: Buckelwale erleben
  13. 11. Îles Mitsio: Tauchen vor Nosy Be
  14. 12. Fort Dauphin (Taolagnaro): Wo Meer und Berge sich treffen
  15. Städte und ikonische Landschaften
  16. 13. Antananarivo: Die Hauptstadt auf den Hügeln entdecken
  17. 14. Die Baobab-Allee: Madagaskars ikonischer Sonnenuntergang
  18. 15. Die wilden Strände im Süden und Westen
  19. 16. Der Canal des Pangalanes: 600 km Wasserstraßen
  20. Tierwelt und besondere Erlebnisse
  21. 17. Lemuren beobachten: Das Naturerlebnis Nummer eins
  22. 18. Mit Walhaien schwimmen bei Nosy Be
  23. 19. In einem Wald-Ecolodge übernachten
  24. 20. Die richtige Reisezeit wählen
  25. Deine Reise nach Madagaskar vorbereiten
  26. FAQ
  27. Wann ist die beste Reisezeit für Madagaskar?
  28. Wie lange sollte man für Madagaskar einplanen?
  29. Wo kann man in Madagaskar Lemuren beobachten?
  30. Kann man in Madagaskar Wale sehen?
  31. Brauche ich für Madagaskar eine spezielle Versicherung?

Madagaskar vereint auf einer einzigen Insel, was viele Reisende ein Leben lang suchen: messerscharfe Kalksteinwälder wie aus einer anderen Welt, Lemuren, die ausschließlich hier vorkommen, fast menschenleere Strände und Nationalparks von einer biologischen Vielfalt, die selbst Fachleute sprachlos macht. Die Grande Île erstreckt sich über knapp 1.600 km von Nord nach Süd – zwei Wochen reichen kaum aus, um ihre Vielfalt auch nur zu streifen. Hier sind die 20 Erlebnisse, die du unter keinen Umständen verpassen solltest.

Meine Reise entspannt vorbereiten

Nationalparks und Wanderungen

1. Nationalpark Ranomafana: Urwald und Lemuren

Im Südosten der Insel, in dauerhaften Nebel gehüllt, beherbergt der Nationalpark Ranomafana mehrere Lemurenarten, darunter den Goldenen Bambus-Lemur, eine der seltensten Primatenarten der Welt. Die Pfade schlängeln sich durch dichten Regenwald, durchzogen von Bächen, die über moosbedeckte Felsen rauschen.

Eine Gruppe Lemuren mit goldenen Augen sitzt dicht beisammen auf einem Ast vor dunklem Hintergrund

Der Park liegt in der Nähe von Fianarantsoa und ist von der Hauptstadt in rund 7 Stunden Fahrt erreichbar. Plane mindestens zwei Tage ein, um die Nachttierwelt mit einem lokalen Guide zu beobachten.

Ein Waldbach plätschert zwischen moosbedeckten Felsen durch dichten Regenwald

2. Nationalpark Isalo: Die Canyons des tiefen Südens

Im Süden Madagaskars ist der Isalo berühmt für seine durch Erosion geformten Sandsteinformationen, tiefen Schluchten und versteckten Oasen mit endemischen Palmen. Wanderungen führen zu natürlichen Felspools mit kristallklarem Wasser – eine willkommene Abkühlung in der Hitze des madagassischen Südens.

Eine Bergkette aus ockerfarbenem und rötlichem Gestein, angestrahlt von der untergehenden Sonne unter klarem Himmel

Den Isalo erlebt man am besten zu Fuß: Die Routen reichen vom Halbtagesausflug bis zum mehrtägigen Trek mit Biwak in den Canyons.

3. Tsingy de Bemaraha: Die UNESCO-Kalksteinkathedralen

Seit 1990 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt, umfasst der Nationalpark Tsingy de Bemaraha mehr als 157.000 Hektar im Westen Madagaskars. Die über 200 Millionen Jahre alten Kalksteinformationen ragen bis zu hundert Meter in die Höhe. Dieses Steinlabyrinth beherbergt 400 Tierarten und 900 Pflanzenarten.

Grauer Kalksteinwald mit spitzen Felsnadeln und vereinzelter grüner Vegetation unter freiem Himmel

Abenteuerlustige überqueren Hängebrücken und klettern per Klettersteig zwischen den Nadeln hindurch. Die Anreise von Morondava dauert einen ganzen Tag auf Schotterpiste mit dem 4×4 und zwei Flussüberquerungen per Fähre – plane mindestens zwei Übernachtungen vor Ort ein.

4. Nationalpark Masoala: Urwald, Strände und Chamäleons

Im Nordosten vereint der Nationalpark Masoala tropischen Urwald und weiße Sandstrände an einem türkisfarbenen Meer. Er zählt zu den artenreichsten Lebensräumen Madagaskars, mit bunten Chamäleons, die um jede Wegbiegung auftauchen.

Nahaufnahme eines farbenprächtigen Chamäleons auf einem Ast, mit verschwommenem grünem Blattwerk im Hintergrund

Schnorcheln auf den angrenzenden Korallenriffen rundet das Erlebnis ab: Masoala ist einer der seltenen Orte, wo du in wenigen Gehminuten vom Dschungel in die Lagune wechselst.

5. Sonderschutzgebiet Ankarana: Tsingy und unterirdische Flüsse

Im Norden Madagaskars offenbart das Sonderschutzgebiet Ankarana ein Netz aus unterirdischen Höhlen, verborgenen Flüssen und Tsingy-Formationen, die leichter zugänglich sind als die in Bemaraha. Lemuren und Fledermäuse bewegen sich frei in einer abwechslungsreichen Felslandschaft.

Lateritsteinbruch mit roten Felsformationen über einem grünen Tal unter bewölktem Himmel

Ankarana lässt sich in einem Tagesausflug von Diego Suarez (Antsiranana) erkunden oder in zwei Tagen für die weiter entfernten Höhlen und Tsingy-Pfade.

6. Nationalpark Andasibe-Mantadia: Der Gesang des Indri

Nur 3 Stunden östlich von Antananarivo bietet der Nationalpark Andasibe-Mantadia (15.480 ha) die beste Gelegenheit, den Indri zu erleben – den größten Lemur Madagaskars, dessen Gesang jeden Morgen durch das Blätterdach hallt. Insgesamt leben 14 Lemurenarten im Park.

Ein terrassenförmiger Wasserfall in einem üppigen Regenwald, umgeben von moosbedeckten Felsen und dichter Vegetation

Nächtliche Führungen mit einem lokalen Guide ermöglichen es, Chamäleons und Nachtlemuren im Schein der Stirnlampe zu beobachten – und den Wald aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben.

7. Tsingy de Namoroka: Das vergessene Labyrinth

Weniger besucht als Bemaraha, bietet der Nationalpark Tsingy de Namoroka ein Labyrinth aus Canyons, Höhlen und spitzen Kalksteinnadeln, in denen endemische Arten leben. Seine Abgelegenheit macht ihn zum Geheimtipp für alle, die abseits der ausgetretenen Pfade reisen wollen.

Spitze Kalksteinnadeln eines Steinwalds mit vereinzelter grüner Vegetation zwischen den Felszacken

8. Nationalpark Marojejy: Der Berg der Wolken

Im äußersten Nordosten umfasst der Nationalpark Marojejy 55.500 Hektar. Sein Massiv gipfelt auf 2.132 Metern, und der Trek zum Gipfel durch permanenten Wolkennebel und eine unglaublich dichte Vegetation zählt zu den wildesten Wanderungen Madagaskars. Im Park leben 11 Lemurenarten, darunter der Seidensifaka.

Bergtal mit dichtem Wald und atmosphärischem Nebel im Hintergrund

Wer auch die Tierwelt des afrikanischen Kontinents erleben möchte: Eine Safari in Tansania bietet eine ganz andere, ebenso unvergessliche Naturerfahrung im Nachbarland.

Hölzernes Schild mit Aussichtspunkt-Hinweis im Marojejy-Park, dahinter Panoramablick auf die bewaldeten Berge Madagaskars


Inseln und Meer: Madagaskar vom Wasser aus

9. Nosy Be: Tauchen, Walhaie und Ylang-Ylang

Nosy Be im Nordwesten ist Madagaskars beliebteste Insel. Feine Sandstrände, korallenbewachsene Meeresböden und Ylang-Ylang-Plantagen machen sie zu einem eigenständigen Reiseziel. Zwischen Oktober und November ziehen Walhaie durch die Gewässer vor Nosy Be – mit Flossen und Maske neben diesen Meeresriesen zu schwimmen ist ein seltenes Erlebnis, das jedem guten Schwimmer offensteht.

Ein traditionelles Fischerboot liegt am weißen Sandstrand einer türkisfarbenen Bucht, im Hintergrund eine bewaldete Insel

Die benachbarten Inseln Nosy Komba und Nosy Tanikely lassen sich auf Tagesausflügen erkunden, um Lemuren und Meeresschildkröten zu beobachten.

10. Île Sainte-Marie: Buckelwale erleben

Jedes Jahr kommen zwischen 2.000 und 3.000 Buckelwale zum Abkalben in den Kanal von Sainte-Marie. Die Saison reicht von Juni bis September, mit einem Höhepunkt im Juli und August: Gesänge der Männchen, spektakuläre Sprünge, Kälber an der Seite ihrer Mütter. Seit 2015 findet auf der Insel jeden Juli das Walfestival statt, ins Leben gerufen vom Verein Cétamada.

Küstenblick mit weißem Sandstrand, Vulkangestein, Kokospalmen und kleinen Felsinseln im türkisfarbenen Meer

Die Ausflüge werden von Cétamada-zertifizierten Veranstaltern betreut, mit einem Mindestabstand von 100 Metern zu den Walen.

11. Îles Mitsio: Tauchen vor Nosy Be

Der Archipel der Îles Mitsio im Nordwesten ist eines der bestgehüteten Geheimnisse Madagaskars. Feine Sandstrände, Meeresböden voller bunter Korallen und exotischer Fische – das ist die Destination für Taucher, die dem Trubel entfliehen und nahezu unberührte Riffe suchen.

Weißer Sandstrand mit türkisfarbener Lagune, bewaldeten Bergen im Hintergrund und blauem Wolkenhimmel

12. Fort Dauphin (Taolagnaro): Wo Meer und Berge sich treffen

Im Südosten wird Fort Dauphin von Bergen und wellenumtosten Stränden eingeschlossen. Die türkisfarbene Bucht mit ihren Granitklippen, der Strand von Libanona und die umliegenden Nationalparks (Andohahela, Nahampoana) machen es zur idealen Ausgangsbasis für den tiefen Süden Madagaskars.

Eine tropische Bucht mit türkisfarbenem Wasser, weißem Sandstrand, Granitklippen und üppiger Vegetation


Städte und ikonische Landschaften

13. Antananarivo: Die Hauptstadt auf den Hügeln entdecken

Antananarivo, kurz Tana genannt, erstreckt sich über eine Reihe von Hügeln über Reisterrassen. Die weiße Kirchturmkirche im Stadtteil Haute-Ville, die Kunsthandwerksmärkte und die farbenfrohen Gassen der Altstadt lohnen eine halbtägige Erkundung zu Fuß, bevor es auf die Nationalparks zugeht.

Panoramaansicht einer Stadt mit weißem Kirchturm über bunten Dächern und Berglandschaft im Hintergrund

Die Stadt ist auch das Tor zu Andasibe (3 Stunden Fahrt), den Hochebenen und dem gesamten nationalen Straßennetz.

14. Die Baobab-Allee: Madagaskars ikonischer Sonnenuntergang

Nahe Morondava im Westen säumt diese Allee einen roten Lateritweg. Manche Baobabs sind über 800 Jahre alt, 30 Meter hoch und haben 5 Meter Stammdurchmesser. Wenn ihre Silhouetten sich beim Sonnenuntergang gegen einen flammenden Himmel abzeichnen, entsteht das Sinnbild Madagaskars schlechthin – der Umweg lohnt sich absolut.

Eine Person geht auf einem Erdweg zwischen majestätischen Baobabs mit massiven Stämmen in der goldenen Stunde

Die Allee lässt sich von Morondava aus am späten Nachmittag bequem besuchen, kombiniert mit einem Ausflug zu den Tsingy de Bemaraha (6 bis 8 Stunden Piste je nach Jahreszeit).

15. Die wilden Strände im Süden und Westen

Madagaskar wartet mit jede Menge noch fast menschenleerer Strände auf: Westküste (Ifaty, Morondava), Süden (Anakao) oder Osten (Mahambo). Diese weißen Sandstreifen, gesäumt von Kokospalmen und von lauwarmen Wellen bespült, vermitteln ein Gefühl von Weltferne, das du anderswo kaum findest.

Sonnenuntergang an einem Sandstrand mit Wellen und einigen Badegästen am Horizont

16. Der Canal des Pangalanes: 600 km Wasserstraßen

Entlang der Ostküste bildet der Canal des Pangalanes ein 600 Kilometer langes Netz aus Lagunen, Seen und Kanälen, das Toamasina mit Farafangana verbindet. Man durchquert ihn über mehrere Tage in einem traditionellen Auslegerkanu, vorbei an Fischerdörfern, Mangrovenwäldern und einer Wasserlandschaft von seltener Stille. Die Trockenzeit (Mai bis Oktober) ist die empfohlene Reisezeit, um Überschwemmungen und Zyklone zu meiden.


Tierwelt und besondere Erlebnisse

17. Lemuren beobachten: Das Naturerlebnis Nummer eins

Madagaskar ist der einzige Ort der Welt, an dem Lemuren in freier Wildbahn leben: Über 100 Arten und Unterarten, allesamt endemisch, sind hier zuhause. Vom Mausmaki – einem der kleinsten Primaten der Welt – bis zum majestätischen Indri hält jeder Nationalpark neue Überraschungen bereit. Vari-Lemuren mit ihrem schwarz-weißen Fell sieht man häufig in Bambushainen.

Zwei Lemuren mit runden Augen und schwarz-weißem Fell ruhen auf einem Bambuszweig in einem grünen Regenwald

Andasibe, Ranomafana und Masoala sind die drei besten Parks für die Lemurenbeobachtung in freier Natur. Wer auch die Naturschätze Westafrikas erkunden möchte: Was tun im Senegal bietet eine weitere Auswahl an Tier- und Naturerlebnissen.

18. Mit Walhaien schwimmen bei Nosy Be

Zwischen Oktober und November zieht es Walhaie in die Gewässer vor Nosy Be – trotz ihrer beeindruckenden Größe völlig harmlos für den Menschen. Mit Maske und Flossen kommt man diesen sanften Riesen auf wenige Meter nah und beobachtet ihre langsamen, eleganten Bewegungen. Lokale Veranstalter organisieren geführte Ausflüge von den Stränden der Insel.

19. In einem Wald-Ecolodge übernachten

Die madagassischen Ecolodges gehören zu den authentischsten im gesamten Indischen Ozean. Aus Holz und lokalen Materialien gebaut, oft direkt an der Grenze zu Nationalparks gelegen, schläft man hier zum Gesang des Indri, isst Produkte aus dem eigenen Garten und bricht im Morgengrauen auf die Pfade auf, bevor der Park erwacht.

Eine tropische Ferienanlage mit Holzgebäuden, Steintreppen, Wasserbecken und üppiger Vegetation

Buche frühzeitig – besonders in der Hochsaison (Juli-August): Die Kapazitäten sind begrenzt und die Nachfrage hoch.

20. Die richtige Reisezeit wählen

Madagaskar hat zwei Jahreszeiten: die Trockenzeit (April bis Oktober) und die Regenzeit (November bis März) mit Zyklon-Risiko von Dezember bis Mitte April. Das beste Reisefenster liegt zwischen April und Oktober, mit den Monaten April-Mai und September-Oktober als Optimum: moderate Temperaturen, befahrbare Straßen und warmes Meer.

Für die Ostküste und die Île Sainte-Marie ist August bis Oktober ideal. Wer Walhaie bei Nosy Be beobachten möchte, sollte Oktober-November anpeilen.


Deine Reise nach Madagaskar vorbereiten

Bevor du aufbrichst, schau dir die Seite Reiseversicherung Madagaskar an – dort findest du alle praktischen Informationen zu Einreiseformalitäten, Gesundheit und medizinischer Versorgung vor Ort. Das ist unverzichtbar in einem Land, in dem die Krankenhausinfrastruktur außerhalb der großen Städte noch begrenzt ist.

Wenn dich auch Zentralafrika fasziniert: Was tun in Kamerun lädt ein zu einem weiteren Eintauchen in ebenso außergewöhnliche Landschaften und Tierwelt.


FAQ

Wann ist die beste Reisezeit für Madagaskar?

Die Trockenzeit von April bis Oktober empfiehlt sich für Reisen in die meisten Regionen. April-Mai und September-Oktober bieten die angenehmsten Bedingungen: moderate Temperaturen, kaum Regen und befahrbare Straßen. Meide Dezember bis März wegen der Zyklone, die besonders häufig die Ostküste treffen.

Wie lange sollte man für Madagaskar einplanen?

In zwei Wochen lassen sich 3 bis 4 Ziele kombinieren (zum Beispiel Antananarivo, Ranomafana, Isalo und Nosy Be). Für eine Rundreise durch Norden, Osten und Süden solltest du mindestens drei Wochen einplanen.

Wo kann man in Madagaskar Lemuren beobachten?

Der Nationalpark Andasibe-Mantadia, 3 Stunden östlich von Antananarivo, ist ideal, um den Indri zu hören. Ranomafana im Südosten und Masoala im Nordosten bieten ebenfalls Beobachtungen in freier Wildbahn, mit mehr Arten und besser erhaltenem Wald.

Kann man in Madagaskar Wale sehen?

Ja. Jedes Jahr versammeln sich zwischen 2.000 und 3.000 Buckelwale rund um die Île Sainte-Marie von Juni bis September, mit einem Höhepunkt im Juli und August. Geführte Ausflüge starten von der Insel mit zertifizierten Veranstaltern.

Brauche ich für Madagaskar eine spezielle Versicherung?

Eine Auslandskranken- und Rückholversicherung ist dringend empfohlen: Außerhalb der größeren Städte sind die medizinischen Einrichtungen wenig ausgestattet. Alle Details zu Einreiseformalitäten und geeignetem Versicherungsschutz findest du auf der Seite Reiseversicherung Madagaskar.

Quellen

  • Tsingy de Bemaraha seit 1990 als UNESCO-Weltnaturerbe eingetragen, über 157.000 Hektar, Kalksteinformationen von mehr als 200 Millionen Jahren, 400 Tierarten und 900 Pflanzenarten. whc.unesco.org
  • Zwischen 2.000 und 3.000 Buckelwale kommen jedes Jahr rund um die Île Sainte-Marie, Saison Juni bis September, Höhepunkt Juli-August. voyagemadagascar.com
  • Das Walfestival auf Sainte-Marie findet seit 2015 jeden Juli statt, organisiert vom Verein Cétamada; Mindestabstand von 100 m zu den Walen. ileauxnattes.org
  • Beste Reisezeit für Madagaskar: April bis Oktober (Trockenzeit); Zyklon-Risiko von Dezember bis Mitte April. africaventura.fr
  • Nationalpark Marojejy: 55.500 ha, Massiv mit Gipfel auf 2.132 m, 11 Lemurenarten darunter der Seidensifaka. parcs-madagascar.com
  • Der Canal des Pangalanes bildet ein 600 km langes Netz aus Wasserstraßen entlang der Ostküste, von Toamasina bis Farafangana. fairmoove.fr
  • Nationalpark Andasibe-Mantadia: 15.480 ha, 14 Lemurenarten, der Indri ist der größte Lemur Madagaskars. fairmoove.fr
  • Walhaie halten sich zwischen Oktober und November in den Gewässern vor Nosy Be auf; geführtes Schnorcheln ist die Hauptaktivität. guide-tourisme-madagascar.com
  • Die Baobabs der Baobab-Allee erreichen 30 m Höhe und 5 m Stammdurchmesser, manche sind über 800 Jahre alt. grandeslatitudes.voyage
  • Yupwego übernimmt Krankheitskosten und den medizinischen Rücktransport bei Unfall oder Erkrankung im Ausland, gemäß abgeschlossenem Vertrag. yupwego.com